Publikumsmobilität
Ein Hinweis auf Fahrradständer zum Beispiel auf Tickets erleichtert Besucher*innen die Entscheidung für eine umweltfreundliche Anreise.
Die Kommunikation der besten Radrouten macht die Anreise mit dem Fahrrad sicherer und bequemer.
Eine Wegbeschreibung sowie Informationen zur Anbindung an den Fernverkehr helfen Besucher*innen bei der Planung ihrer Anreise. So gelingt die Anreise umweltfreundlich und stressfrei.
Ein Aufruf zur klimaschonenden Anreise erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Besucher*innen nachhaltige Verkehrsmittel nutzen. Er lässt sich gut in der Veranstaltungswerbung unterbringen.
Eine Abfrage dazu, wie Besucher*innen anreisen, schärft das Bewusstsein der Besucher*innen für nachhaltige Mobilität.
Anreize wie günstigere Teilnahmegebühren oder Getränkegutscheine als „Belohnung“ für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln machen klimafreundliches Reisen attraktiver.
Im Rahmen einer Kooperation mit Verkehrsunternehmen lassen sich Veranstaltungstickets gleichzeitig als Fahrkarte für den ÖPNV nutzen.
Idealerweise unterstützt die Spielstätte bzw. das Festival die Besucher*innen bei der Organisation von Fahrgemeinschaften. Fahrgemeinschaften reduzieren den CO₂-Ausstoß und fördern den Austausch zwischen den Besucher*innen.
Eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen macht die Nutzung nachhaltiger Verkehrsmittel attraktiver.
Mit Informationen über Apps der lokalen Verkehrsverbünde, etwa auf dem Theaterticket, können Besucher*innen ihre Anreise mit dem ÖPNV bequem planen.
Das Angebot von Shuttleservices und Mitfahrgelegenheiten erleichtert die Entscheidung für eine nachhaltigere und flexiblere Anreise.
Die Anpassung der Veranstaltungszeiten an die Fahrpläne der lokalen Verkehrsverbünde lohnt sich gerade in ländlichen Regionen: Es vereinfacht die An- und Abreise mit dem ÖPNV.
Gut zu wissen
Die Mobilität von Publika hängt stark vom Veranstaltungsort ab: Während der ÖPNV in Städten eine gute Alternative zum Auto ist, ist er das in ländlichen Räumen oft nicht.
Die Anreise für Besucher*innen mit Behinderungen muss barrierefrei sein, zum Beispiel durch taktile Leitsysteme. Für die Bilanzierung der CO₂-Emissionen empfiehlt sich, die CO₂-Emissionen von Begleitpersonen von Menschen mit Behinderung nicht zu berücksichtigen.