Elektrogeräte
Wer zum Beispiel in den Theaterferien und Urlauben als auch zum Feierabend nicht genutzte Elektrogeräte ausschaltet, vermeidet unnötigen Stromverbrauch und senkt die Energiekosten.
Der Kauf gebrauchter oder generalüberholter Elektrogeräte schont Ressourcen und vermeidet Elektroschrott.
Energie lässt sich durch ein optimal genutztes Kühlschrankvolumen und den Betrieb auf der kleinsten notwendigen Kühlstufe sparen.
Die regelmäßige Kontrolle der Anzahl und Auslastung von Kühlschränken führt zu einem optimierten Energieverbrauch. Werden die einen Kühlschränke effizient oder gemeinsam genutzt, lassen sich andere Kühlschränke einsparen.
Die richtige Auswahl von Topfgrößen und Herdplatten senkt den Energieverbrauch beim Kochen deutlich.
Die Umstellung von alten Gusseisenplatten – auch bei mobilen Kochfeldern – auf moderne Induktions- oder Glaskeramikkochfelder führt zu Energieeinsparungen und Ressourcenschonung.
Gut zu wissen
Alte Geräte brauchen länger, um heiß zu werden, und sie verschwenden durch ungenaue Hitzeübertragung und ineffiziente Technik Strom. Eine hohe Energieeffizienz neuangeschaffter Geräte senkt die Stromkosten und schont die Umwelt.
Zum Nachlesen
Umweltbundesamt: Energieverbrauchskennzeichnung
Wikipedia: Intelligentes Messystem (Zur Überprüfung des Stromverbrauchs.)
Drax Digital LLC: Multimeter Anleitung – Messen mit dem Multimeter
Abfall
Werden Materialien möglichst oft wiederverwendet und anschließend recycelt, senkt das den Rohstoffverbrauch und die Umwelt wird geschützt.
Mit einem gekennzeichneten Mehrwegsystem lassen sich Abfälle vermeiden und Ressourcen schonen.
Für Alu und Plastik gibt es nachhaltige Alternativen, mit denen sich Verpackungsmüll und Umweltbelastung reduzieren lassen.
Durch den Verzicht auf Kapsel- und Padkaffeeautomaten entsteht kein Müll und es wird eine umweltfreundlichere Kaffeekultur gefördert.
Kompostierbare Verpackungen führen zu deutlich weniger Plastikmüll insgesamt.
Gut zu wissen
Beim Kauf kompostierbarer Verpackungen sollte auf die Zertifizierung geachtet werden: DIN EN 13432 ist die europäische Norm für die industrielle Kompostierbarkeit von Verpackungen.
Zum Nachlesen
reCup: Essen und Getränke zum Mitnehmen – ohne Einwegmüll
reCIRCLE: SO EINFACH GEHT reCIRCLEN
Gemeinsame Stelle dualer Systeme Deutschlands: Mülltrennung wirkt. Wir zeigen, wie und warum.
NABU (Naturschutzbund Deutschland) e. V.: Abfall und Recycling – Müll als Rohstoff wiederverwenden
Wikipedia: Zero Waste
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland Landesverband Berlin e.V. (BUND Berlin): Remap – Dein Weg zu Zero Waste
Lebensmittel
Mit einem bedarfsgenauen Einkauf saisonaler und lokaler Produkte werden Transportwege kürzer. Zudem werden weniger Lebensmittel verschwendet.
Ein Angebot aus veganen und vegetarischen Lebensmitteln reduziert den ökologischen Fußabdruck erheblich.
Fleisch- und Milchprodukte von Tieren aus artgerechter Haltung mindern das Tierleid und belasten die Umwelt weniger.
Der Kauf von Fairtrade-Zucker aus biologischem Anbau ist ein Beitrag zu fairen Arbeitsbedingungen und dem Schutz der Natur.
Butter und Palmöl haben eine schlechte Klimabilanz. Mit dem Verzicht auf solche Produkte wird das Klima geschützt.
Kochen im Team ist eine Möglichkeit, weniger Lebensmittelabfälle zu produzieren. Gleichzeitig wird das Gemeinschaftsgefühl gestärkt.
Übriggebliebenes Essen kann gespendet werden. So werden Ressourcen sinnvoll genutzt und Menschen in Not unterstützt.
Gut zu wissen
Die Wahl eines veganen oder vegetarischen Caterings lässt sich begründen – möglichst auf Deutsch und Englisch oder auch in weiteren Sprachen. Das schafft Verständnis und schärft das Bewusstsein für die Nutzung nachhaltiger Lebensmittel.
Manche Menschen mit Behinderung benötigen gegebenenfalls spezielles Besteck oder Strohhalme.
Zum Nachlesen
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ): Siegenklarheit – Gezielt informieren. Bewusst einkaufen. Nachhaltig handeln.
Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE): Essen und Trinken – Die richtige Ernährung hilft Klima und Umwelt.
Tafel Deutschland e.V.: Die Tafeln: Lebensmittel retten. Menschen helfen.
foodsharing e.V.: Gemeinsam für mehr Lebensmittelwertschätzung
Getränke
Leitungswasser – idealerweise aus Wasserspendern – ist eine umweltfreundliche Alternative zu Wasser aus Plastikflaschen. Auch hier lässt sich Plastikmüll einsparen.
Getränke aus Mehrwegtrinkflaschen unterstützen bei der Müllvermeidung. Der Ausschank schärft das Bewusstsein von Gäst*innen für nachhaltiges Handeln.
An Sammelstellen für Tassen und Gläser können Gäst*innen ihre Trinkgefäße abstellen. Das Geschirr kann abgespült und wiederverwendet werden.
Der Kauf von Fairtradekaffee und -Kakao aus Bioanbau unterstützt faire Arbeitsbedingungen und die nachhaltige Landwirtschaft.
Eiswürfel lassen sich mit wiederverwendbaren Behältern herstellen, sodass kein Müll aus Plastikbeuteln entsteht.
Strohhalme aus Glas, Edelstahl oder auch Nudeln sind Alternativen zu Plastikhalmen.
Gut zu wissen
Internationale Gäst*innen brauchen einen Hinweis auf die Wasserqualität; mindestens auf Englisch.
Für Pfandgeld und Mehrwegflaschen gibt es Förderregeln, die zu prüfen sind.
Glasflaschen in Proberäumen und auf der Bühne können gefährlich werden, sobald Personen barfuß proben bzw. performen. Hier gilt es für Sicherheit zu sorgen und ihren Einsatz sorgfältig abzuwägen.
Zum Nachlesen
Performing for Future: Catering-Leitfaden für Kulturbetriebe und -veranstaltungen
Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE): Essen und Trinken – Die richtige Ernährung hilft Klima und Umwelt
Gute Praxisbeispiele
Die Kantine Zukunft berät Berliner Großküchen dabei, nachhaltiger und klimafreundlicher zu kochen. Mit praktischen Workshops und Fokus auf regionale, saisonale Bio-Zutaten gelingt so eine Umstellung auf bis zu 60 % Bio, ohne Mehrkosten.
Speiseräume – Büro für angewandte Ernährungspolitik: Kantine Zuknft